Qualifizierung in der Kindertagespflege & Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote

Marion, 45 Jahre:

„Als Mutter zweier inzwischen erwachsener Kinder kenne ich die Herausforderung, einen oft fremdbestimmten Tag mit dem Familienleben unter einen Hut zu bringen. Damit ich andere Familien dabei unterstützen kann, habe ich mich für die Ausbildung zur qualifizierten Tagespflegeperson entschieden. Dieser Kurs ist die gesetzliche Grundlage, um als Tagesmutter tätig sein zu dürfen und somit die Möglichkeit, einen der schönsten Jobs der Welt ausüben zu dürfen.“

Eine neue berufliche Perspektive!

Der Kinderschutzbund bietet mit dieser umfassenden Ausbildung im pädagogischen Bereich die Qualifizierung zur Tagespflegeperson. Die Grundqualifizierung von 160 Stunden beinhaltet ein breitgefächertes Themenspektrum.  

 
Silvia Luby-Hofer, Kursleiterin:
„Die qualifizierte Tagespflege ist die individuelle Ergänzung und/oder Alternative zur Betreuung in Kinderkrippen und Kindertagesstätten. Ich freue mich, dass ich mit diesem Kurs dazu beitragen kann, für die interessierten Tagesmütter und Tagesväter die gesetzlich notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, denn die Tagespflege ist ein wichtiger Baustein bei der Entlastung junger Familien.“
 
Neben der umfassenden Qualifizierung bieten wir weitere interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an –  auch online!
 
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an natascha.lehmann@kinderschutzbund-starnberg.de
 
 

Qualifizierungs-, Fortbildungs- und Weiterbildungsprogramm für Kindertagespflegepersonen

Der Kinderschutzbund Starnberg bietet neben der „Kompetenzorientierten Qualifizierung in der Kindertagespflege“ nach dem DJI auch zusätzlich Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Bildung, Erziehung und Betreuung für Kindertagespflege, Großtagespflege, Kinderkrippe, Kindergärten, Mini- Kita wie auch Mittagsbetreuung an. Mit unserem Programm haben Sie die Möglichkeit, Ihr theoretisches und praktisches Fachwissen für Ihre tägliche Arbeit mit den Kindern zu erweitern und zu stärken. Gleichzeitig ermöglichen wir Ihnen die jährlich benötigten Fortbildungsnachweise zu erhalten.

Mit unseren Erste-Hilfe-Kursen, Fachvorträgen mit vielen unterschiedlichen Themen, Exkursionen, Kreativangeboten sowie unseren Online-Fortbildungen sind wir bestrebt, Ihnen ein breitgefächertes Angebot an Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.

Informationen zu den Online-Fortbildungen

Derzeit bieten wir im Fortbildungsprogramm viele Online-Veranstaltungen an, um auf nicht vorhersehbare Situationen vorbereitet zu sein. Sobald die Corona-Lage sich stabilisiert, werden wir die Fortbildungen wieder als Präsenzfortbildung abgehalten. 

Sie erhalten entsprechende Informationen über die Programmausschreibung.

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch von neuen Erfahrungen und Erkenntnissen und hoffen, dass Sie in unserem Aus- und Weiterbildungsprogramm interessante Themen finden.

Erste-Hilfe-Kurse für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Erste Hilfekenntnisse bei Kindern ohne viele Hilfsmittel schnell durchführen! Pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen haben die Möglichkeit, ihr Wissen zur „Erste Hilfe“ aufzufrischen und zu festigen, damit Sie in Notfällen die entscheidenden Erstmaßnahmen durchführen können.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort, Mittagesbetreuung, Eltern-Kind-Spielgruppen, Babysitter sowie Eltern und Großeltern  Kursleitung: Sanitätshilfe Oberland, Wolfratshausen, Josef Weber 
Kursort: 82343 Pöcking, Ahornweg 7, Eingang an der linken Straßenseite

Bildung und Entwicklung in der Kindertagespflege

In dieser Themenreihe beschäftigen wir uns mit vielen aktuellen Fragen rundum um Bildung, Erziehung und Betreuung. Als Grundlage binden wir den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan sowie die Handreichung für Kindertageseinrichtungen von 0 – 3 Jahren in unseren fachlichen und praktischen Austausch ein. 

Thema: Resilienz – Stärkung der seelischen Widerstandskraft

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“ (Aristoteles).

Resilienz ist derzeit in aller Munde – aber was genau verbirgt sich dahinter und wie können wir die eigene Resilienz – also die Fähigkeit mit den Herausforderungen des Lebens besser umzugehen und auch die Resilienz der anvertrauten Kinder fördern und stärken? In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit dem Thema „Resilienz“. Neben fachlichem Input wird es viel Zeit für Ihre Fragen und praktische Übungen zur alltagstauglichen Umsetzung geben.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort 

Kursleitung: Katrin Gerkens Dipl. Sozialpädagogin (FH), Resilienz-Trainerin, systemisches Stressmanagement, systemische Paar -und Familien-therapeutin und Verfahrensbeiständin nach § 158 Fam FG

 

Thema: Kollegiale Beratung – Im Team geht alles besser 

Was bedeutet das?

K…KollegInnen treffen und sich fachlich mit ihnen austauschen
O…offen reden können
L…lösungsorientiert arbeiten
L…Lichtblick im Alltag
E…einander Ratschläge geben
G…Gleichgesinnte treffen, sich Luft machen
I… in regelmäßigen Abständen
A…aus einer anderen Sicht die eigenen Probleme sehen
L…Lachen; in lockerer Atmosphäre effektiv arbeiten
E…empathisch und engagiert auf die andere eingehen

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort
Kursleitung
: Annette Sepperl, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Beraterin

Thema: Mit Humor und Gelassenheit die Alltagskrisen meistern!

Positiv und hoffungsvoll schwierige Situationen zu meistern, kostet Kraft. Insbesondere dann, wenn man durch Krisen selbst belastet ist. So ist es in dieser sonderbaren und anstrengenden Zeit besonders wichtig, sich gegenseitig zu stärken und eigene Ressourcen zu mobilisieren.

Deshalb wird der Hauptfokus in dieser Fortbildung auf den mitgebrachten „schwierigen Situationen in der Tagespflege“ sein, die wir gemeinsam systemisch reflektieren und dafür Lösungsideen entwickeln. Im zweiten Teil werden wir mit kreativen Methoden eigene Ressourcen stärken und lassen dabei den Humor nicht zu kurz kommen. So werden wir gemeinsam diskutieren, Ideen entwickeln und sicher auch Spaß haben.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort 
Referentin: Agnes Wolf-Hein Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Kinder,- Jugend- und Familienberaterin (GS/ BKE)

Thema: Kindliche Sexualität – Doktorspiel & Co.

Windelwechsel, An – und Ausziehen, auf den Arm nehmen und kuscheln – im Arbeitsalltag gibt es viele Anlässe des Körperkontaktes und der Körpernähe. Eine professionelle Haltung zur kindlichen Sexualität und Sexualerziehung bilden wichtige Voraussetzungen, um Kinder stark zu machen, Grenzen zu setzen und eigene Bedürfnisse zu erkennen. Sich gemeinsam über Wege, Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung Gedanken zu machen, legen den Grundstein für eine wertschätzende Sexualerziehung der Kinder. 

Die wichtigsten Inhalte des Seminars:

  • Entwicklung der kindlichen Sexualität
  • Grundfragen professioneller sexualpädagogischer Begleitung von Kindern
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Reflexion eigener Sozialisations- und Bildungsprozesse im Hinblick auf Sexualität
  • Fallbesprechung – auf Wunsch

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten

Referentin: Christa Leipold, Diplom-Sozialpädagogin, Praxislehrkraft an der Fachakademie für Sozialpädagogik 

Thema: Du kannst das! –  Selbstwirksamkeit stärken

Die Botschaft „Du kannst das!“ ist eine positive Wertschätzung an das Kind und stärkt sein Selbstvertrauen. Kinder erlangen mit dieser Botschaft mehr Sicherheit in ihre eigenen Fähigkeiten und Talente. Die Fähigkeiten, sich selbst aus eigener Kraft zu stärken ist eine wichtige Erfahrung. Kindern viel Mut zu machen, muss unser Ziel sein.  Indem wir den Kindern alters- und entwicklungsangemessene Aufgaben zum selbstständigen Lösen geben und sie bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben unterstützen, lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Sie spüren, „Ich kann“ etwas bewirken und werden in der Selbstwirksamkeit gestärkt,

Zur praktischen Umsetzung in der Kindertagespflege werden wir ihre persönlichen Erfahrungen reflektieren, gemeinsam im Gesprächsaustausch neue Wege und Ideen entwickeln und hoffentlich mit neuen Erkenntnissen in die tägliche Praxis zurückgehen.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten 
Referentin: Silvia Luby-Hofer, Erzieherin, Kindheitspädagogin B.A. 

Thema: „Kinder feinfühlig im Alltag begleiten“

Kinder im Alltag feinfühlig begleiten, bedeutet das Kind als eigenständige Person mit seinen individuellen Wünschen, Bedürfnissen, Gefühlen, Zielen und Regulationsstrategien zu sehen. Die Bereitschaft sich auf das kindliche Erleben einzulassen, die Perspektive des Kindes zu übernehmen und die Welt mit seinen Augen zu betrachten ist dabei eine wichtige pädagogische Grundhaltung. Wir lernen das „Konzept der Feinfühligkeit“ kennen und tauschen uns darüber aus. In Alltagssituationen ist es besonders herausfordernd, die kindlichen Signale richtig zu interpretieren, um die Kinder bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben zu unterstützen. Einen feinfühligen Umgang mit dem Kind setzt voraus, dass Sie ebenfalls achtsam und feinfühlig mit sich selbst umgehen. In dieser Fortbildung setzen wir uns mit der „Feinfühligkeit von Eltern und pädagogischen Fachkräften“ auseinander. Neben fachlichem Input werden wir in einem regen Gesprächsaustausch dieses wichtige Thema reflektieren und praktische Übungen zur alltagstauglichen Umsetzung erarbeiten.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten
Referentin: Silvia Luby-Hofer, Erzieherin, Kindheitspädagogin B.A.

Thema: Gute Kommunikation – der Schlüssel zu einer guten Beziehung

Wir alle kommunizieren ununterbrochen. Nicht immer empfinden wir jedoch unsere Kommunikation als erfüllend und zielführend. Oft kommt auch das, was wir sagen bei unserem Gegenüber nicht wirklich an. Gerade mit Kindern stoßen wir oft an Grenzen – insbesondere auch in Konflikten und Meinungsverschiedenheiten.

In diesem Kurs werden wir uns der Kommunikation widmen. Insbesondere die „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg kennenlernen – das Handwerkszeug kennenlernen und anhand von Praxisbeispielen erproben.

Zielgruppe: Fachkräfte in Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort i

Kursleitung: Katrin Gerkens Dipl. Sozialpädagogin (FH), Resilienz-Trainerin, systemisches Stressmanagement, systemische Paar -und Familien-therapeutin und Verfahrensbeiständin nach §158 Fam FG

Thema: Multi-Kulti-Vielfalt in der Kindertagespflege mit ihren Herausforderungen

Familien mit Migrationshintergrund bringen eine Vielfalt von Themen mit. Diese können den Alltag sehr bereichern und mit den verschiedensten Facetten für eine Erweiterung des Alltags sorgen! Manchmal kann es aber auch zu einer Herausforderung werden. Insbesondere dann, wenn es Sprach- und Verständnisschwierigkeiten gibt oder Traumata Verhalten beeinflussen.

So bearbeiten wir folgende Themen:

  • Multikulturelles Arbeiten
  • Umgang mit Traumata, Unterstützungsangebote etc.
  • Einfache Erklärungen für komplexe Erziehungsthemen
  • Beispiele von Migrationskindern, Kollegiale Beratung
  • Bilderbücher und andere Materialien
  • Zugang zu Sprach- und Kulturermittler, Arbeiten mit Dolmetscher

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort 
Referentin: Agnes Wolf-Hein Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Kinder,- Jugend- und Familienberaterin (GS/ BKE)

 

Thema: Mikro- und Transitionenübergänge im Tagesablauf achtsam begleiten

„Mikro-Transitionen“, ein neuer Begriff aus der pädagogischen Fachliteratur. 

Was bedeutet er und was steckt dahinter? Gemeint sind die „Täglichen Übergänge im Alltag mit unseren Kindern“. Übergangsphasen sind so genannte Mikrosituationen. Übergänge wie von den Eltern zur Betreuungsperson, vom Essen zum Schlafen, vom Spielen im Haus zum Spielen im Garten, vom Freispiel in die gemeinsame Aktivität und wir kennen noch viele mehr. In dieser Fortbildung möchten wir uns gemeinsam auf den Weg machen und die Bedeutung von Übergangsphasen für das Kind/ die Gruppe/ die Eltern und die Betreuungskraft näher zu betrachten. Gerade diese Übergangsphasen sind häufig stressige Alltagssituationen, in denen die Kinder mit Weinen, Schreien und herausforderndem Verhalten reagieren und in der Selbstregulierung feinfühlige Unterstützung benötigen. 

Wie können wir den Tagesablauf achtsam, harmonisch und stressfrei für alle Beteiligten gestalten? Mit praktischen Impulsen und einigen Methoden möchten wir Hektik und Stress im Tagesablauf reduzieren.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten 
Referentin: Silvia Luby-Hofer, staatlich geprüfte Erzieherin, Kindheitspädagogin B.A.

Auf den Spuren „Pädagogischer Konzepte“ in der Kindertagespflege

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg und besuchen Einrichtungen, die sich Erzieherpersönlichkeiten wie Friedrich Fröbel, Maria Montessori, Luis Malaguzzi als pädagogisches Vorbild nehmen oder pädagogische Konzepte wie die Waldpädagogik als Leitgedanke nehmen. Vor Ort berichten uns pädagogische Fachkräfte wie sie die besonderen „Pädagogischen Konzepte mit ihren Prinzipien“ in ihre Arbeit integrieren. Im Zentrum aller Konzepte steht das Kind im Mittelpunkt und zeigt uns, wie jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung begleitet werden kann. Wir erleben die unterschiedlichen Raumgestaltungen, die spezifischen Spielmaterialien, die Umsetzung der Konzepte in den Alltag mit den Kindern. Im Gesprächsaustausch haben Sie die Möglichkeit, neue Impulse für Ihre Kindertagespflegestelle zu gewinnen. Wir freuen uns, Ihnen mit dieser besonderen speziellen Fortbildungsreihe einen praktischen Einblick in pädagogischen Einrichtungen mit kindzentrierten Erziehungs- und Betreuungsphilosophien zu ermöglichen. Freue Sie sich auf viele spannende Erfahrungen und Erkenntnisse.

 

Montessori – Pädagogik „Vom Greifen zum Begreifen“

Bei dieser Exkursion besuchen wir eine Kindertagespflegestelle in Starnberg und bekommen einen praktischen und theoretischen Einblick in das pädagogische Konzept von Maria Montessori. Dort erfahren sie, wie die Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik umsetzbar sind. Der bekannte Satz vom Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun“ findet dort bei Kindern von 1 – 3 Jahren seine Umsetzung. Sie lernen die sensiblen Entwicklungsperioden (Bedürfnisse) des Kindes kennen und die erforderliche Lernumgebung dazu. Ferner haben sie die Gelegenheit, die vielfältigen Montessori-Materialien zu erforschen. Mit dem Hintergrund aus der heutigen Wissenschaft ist die Methode des Lernens von Maria Montessori aktueller denn je. Freuen Sie sich auf viele neue Erkenntnisse und vor allem auf einen praktischen Bezug zum pädagogischen Konzept von Maria Montessori.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte für Kinder im Alter von 0 – 4 Jahren

Kursleitung: Elke Willink, Erzieherin, Dipl. Montessori-Therapie und Dipl. Montessori – Pädagogin nach AMI, Verhaltenstherapeutische Trainerin

Treffpunkt: Montessori-Kinderhaus „Casa die Bambini“ Starnberg, Moosstraße 6 Bitte Hausschuhe mitbringen!

Friedrich Fröbel – Was uns seine Pädagogik heute noch sagen kann?

Friedrich Fröbel (1782-1852) war ein bedeutender Reformpädagoge aus der Zeit der Aufklärung, der sein philosophisch-anthropologisches Menschen- und Weltbild auf der Grundlage christlich-abendländischer Kultur entwickelte. Fröbel hat der heutigen Entwicklungswissenschaft eine frühkindliche Entwicklungs- und Bildungslehre von nachhaltiger Bedeutung hinterlassen, die sich auszeichnet durch theoretisches und praktisches Denken. Der Fröbelkindergarten in Hechendorf bietet einen wundervollen Einblick in die Fröbelpädagogik und geben wertvolle Anregungen für den Alltag in der Kindertagespflege.

  • Fröbel Biografie/sein Lebenswerk
  • Erziehungsziele, Erziehungsphilosophie, Erziehungsgedanken nach Fröbel
  • Bild vom Kind
  • Fröbelspezifisches Spielmaterial (Spielgaben)
  • Impulse für die praktische Umsetzung nach Fröbel

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte für Kinder im Alter von 1 – 7 Jahren 

Referentinnen: Pädagogische Fachkräfte im Fröbelkindergarten in Hechendorf, Fröbelpädagoginnen unter der Leitung von Frau Ruck

Treffpunkt: Fröbelkindergarten in Hechendorf

Reggio-Pädagogik – „Auf den Spuren unserer Kinder“

Unsere Kinder begeistern mit ihren außergewöhnlichen Ideen sich selbst, ihre Familien und die Menschen in ihrem Umfeld (Leitbild von Kinder Art).

Inhalte der Exkursion wird sein:

  • Einführung in die Reggio Pädagogik anhand praktischer Beispiele und Projekte
  • Haus- und Gartenführung/der Raum als dritter Erzieher
  • Projektideen/praktische Umsetzung
  • Kreativprojekte nach Reggio „Erdlinge aus Ton“ sowie „Lichtfaszination“

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte für Kinder im Alter von 1 – 7 Jahren Kursleitung: Bärbel Seizinger, Reggio-Pädagogin, Erzieherin 

Treffpunkt: Kinderarzt Abenteuerhaus Berg, König-Ludwig-Weg 12, 82335 Berg

Kreativraum: Kindertagespflege

Viele praktische Anregungen für den Alltag in der Kindertagespflege!

Kinder sind von Geburt an kreativ und lieben es, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Umso wichtiger ist es dafür, dass in der Kindertagespflege kreative Räume, anregendes Material, individuelle Angebote und vielfältige, alltagsintegrierte Spiel-, Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten existieren. In der Reggio-Pädagogik wird vom „Raum als dritter Erzieher“ gesprochen und Maria Montessori spricht von der „Vorbereitenden Umgebung“. Mit diesen Definitionen wird die große Bedeutung des Kreativraumes aufgezeigt.

Der Schwerpunkt der Fortbildungsreihe liegt in der praktischen und alltagstauglichen Umsetzung der Kreativität durch Malen und Schmieren, Basteln und Werkeln, Singen und Tanzen, Spielen und Bewegen, Yoga, Erzählen von Geschichten, Sprachimpulse und Dialog, Anschaulichkeit durch Symbole und Naturmaterial. Diese umfangreiche Fülle der Lern- und Entwicklungsprozesse möchten wir gemeinsam erforschen, ausprobieren und als wertschätzend entdecken. Wir laden Sie ein zu einer Fortbildungsreihe und freuen uns auf Sie.

Thema: Yoga für Kinder – Wie kann ich Yoga im Alltag der Kinder integrieren?

Doch was genau ist Kinderyoga und brauchen das die Kinder überhaupt? In der Fortbildung zeige ich ihnen, welche positiven Einflüsse Yoga für Kinder mit sich bringt, wie man Kinder an Yoga heranführt und wie ihr ganz einfach Yoga im Kita-Alltag integrieren könnt.

Folgende Inhalte werden vermittelt: Geschichte und Philosophie des Yoga. Warum Yoga für Kinder? Was wird beim Kinderyoga gefördert? Unterschiede zum Erwachsenenyoga. Aufbau einer Kinderyogastunde. Stundenbilder für den Yogaunterricht in der Kita

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten
Referentin: Meike Fertig, Erzieherin, Kindertagespflegeperson, Yoga-Kursleiterin
Kursort: Kath. Pfarrheim, 82319 Perchting, Pöckingerstraße 11

Thema: Spiel, Spaß und Bewegung

Rollen, krabbeln, klettern, mit den ersten wackeligen Schritten die Welt erkunden.

Kaum etwas ist so faszinierend, wie Kleinstkinder bei der Entwicklung Ihrer Bewegungsfähigkeit zu begleiten oder etwas so wichtig für die Entwicklung des Kindes wie Bewegung!

Aber wie kann ich auf kleinem Raum, ohne Turnhalle und Geräten nicht nur dem Bewegungsdrang der Kinder entgegenkommen, sondern auch die Bewegungsfähigkeit fördern?

Die motorische Entwicklung von Kleinstkindern, Bewegung und Körperwahrnehmung, Bewegungsbaustellen, Bewegung und Sprache, bewegungsfördernde Raumgestaltung, Klein- und Alltagsmaterialien zur Unterstützung der Grob- und Feinmotorik und vieles mehr, werden unsere Themen sein. 

Nach dem Motto: „Wer sich nicht bewegt, kann nicht bewegt werden!“

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort im Alter von 0 – 14 Jahren
Referentin: Christa Leipold, Erzieherin, Diplom-Sozialpädagogin, Praxislehrkraft für Sport- und Bewegungserziehung an der Fachakademie für Sozialpädagogik 
Kursort: Kath. Pfarrheim, 82319 Perchting, Pöckingerstraße 11

Thema: Singen und Musizieren mit Kindern

Kinder lieben Musik! Sie lassen sich spontan von ihr ansprechen, mitreißen und trösten.

Sie kommen mit ihr sowohl in Bewegung als auch in Entspannung. Das gemeinsame Singen und Musizieren fördert ihre sozialen Fähigkeiten und unterstützt die Gruppe in ihrem Wir-Gefühl! Und das Beste ist: Kinder stellen keinen Anspruch auf Perfektion! Spaß und Freude stehen im

Vordergrund … wie in diesem Seminar! 

Sie erhalten viele Anregungen für Lieder und Singspiele für den ganzen Tag, natürlich auch passend zur Jahreszeit. Der Einsatz von kindgerechten Musikinstrumenten wie Glöckchen, Rasseln und Klanghölzchen wird zudem ganz nebenbei mit integriert. Also: Einfach kommen, mitmachen und Spaß haben. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten 
Referentin: Annette Sepperl, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Pädagogin (DGsP)
Kursort: Kath. Pfarrhaus, 82319 Perchting, Pöckingerstraße 11

Thema: Mit Kindern schauen und staunen

>>Schauen und Staunen und die Welt um sich herum entdecken – dies ist ein elementares Lebensgefühl des Kindes. << Franz Kett

Der Pädagoge Franz Kett zeigt uns mit seiner sinnorientierten Pädagogik wie Eltern und Betreuungskräfte auf spielerische Weise mit den Kindern auf Erkundungsreise gehen können. Kinder erkunden, ertasten, erspüren, erleben mit großer Neugierde die Dinge aus ihrer Umwelt. Sinneserfahrungen, Verse, Reime, Lieder, Geschichten, Feste durch den Jahreskreis, Gegenstände aus der Natur, religiöse Symbole unseres Lebens unterstützen dabei die gesunde Entwicklung des Kindes. Durch praktische Erfahrungen und aktives Mitgestalten erhalten Sie in bei dieser Fortbildung Einblick in die sinnorientierte Pädagogik. Langsamkeit, Achtsamkeit, Beziehung, emotionale Sicherheit und gestalterische Freude stehen dabei im Mittelpunkt. 

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kindertagespflege, Kinderkrippe, Kindergarten  Referentin: Silvia Luby-Hofer, Erzieherin, Kindheitspädagogik B.A.
Kursort: Sozialstation Pöcking, 82343 Pöcking, Ahornweg 7     Eingang auf der linken Straßenseite

Thema: Kreative Burn-Out Prophylaxe für engagierte Menschen- Wo bin ich im „Gleichgewicht“ und wo nicht? 

Denn wenn man gut für sich sorgen kann, kann man auch gut für Andere sorgen! Um auch bei längeren Stressphasen gesund zu bleiben, werfen wir dieses Mal das Augenmerk auf die Planung der ganz eigenen Aufgaben und den Erholungsphasen.

Nach einem theoretischen Input mit kleinen Übungen, tauchen wir gemeinsam kreativ ab und gestalten Collagen zum Thema: „Persönliche Energiequellen“.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Kinderbetreuung wie auch aller engagierten Menschen auf der Suche nach Kraftquellen.
Referentin: Agnes Wolf-Hein Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Kinder,- Jugend- und Familienberaterin (GS/ BKE)
Kursort: Sozialstation Pöcking, 82343 Pöcking, Ahornweg 7     Eingang auf der linken Straßenseite

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